Klein Berliner Feiertage

Großer Zapfenstreich am Sonnabend.

 

Vorausschicken muss man dem Bericht über den Sonntag einen kurzen Bericht über den Großen Zapfenstreich, der am Sonnabend Abend auf der Festwiese vor ca. 500 Besuchern gespielt wurde.

Der Zapfenstreich stammt ursprünglich aus der Zeit der Landsknechte und war das Zeichen für den Beginn der Nachtruhe in den Feldlagern, später auch in festen Quartieren. Der Begriff des Zapfenstreiches wurde erstmals 1596 erwähnt. Der sächsische Major Hans von Fleming beschrieb 1726 diesen militärischen Brauch erstmals ausführlich in seinem Buch „Der vollkommene deutsche Soldat“.

Der Große Zapfenstreich in seiner heutigen Form entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. ordnete während der Befreiungskriege 1813 die Ausweitung des Zapfenstreiches um das Präsentieren des Gewehrs, ein stilles Gebet und das Blasen eines Militärliedes an. Er folgte damit dem Beispiel Russlands, Österreichs und Schwedens.

Auch in Hemeringen war es eine sehr feierliche Veranstaltung. Zum Schluss des Großen Zapfenstreiches wurde die Nationalhymne gespielt. Die musikalische Darbietung der Kapellen wurde mit sehr viel Beifall bedacht.

Vor dem Großen Zapfenstreich wurde Major von Kirchberg von S.M.Günter II zum Oberst befördert.

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Die Zipöre beim historischen Schützenfest 2006

Der Sonntag des historischen Schützenfestes.

Wie immer begann der Sonntag mit dem Wecken um 7 Uhr. Der geneigte Leser vermag es sich nicht vorzustellen, aber die Mitglieder des Bataillons waren wie immer pünktlich zur Stelle um ihren Dienst als Wachen zu versehen, oder aber um noch andere Vorbereitungen für das Fest zu treffen.

Geweckt wurde das Bataillon durch Kanonenschüsse und die Kapellen, welche mit Spiel durch Klein Berlin marschierten und anschließend Platzkonzerte gaben.

Die Zipöre hatten traditionsgemäß das Hab und Gut vom Bataillonskommandeur zu bewachen und taten dieses, mit der von ihnen gewohnten Zuverlässigkeit.

Hauptfeldwebel Vis-á-Vis und Oberstabsfeldwebel Brecke stehen Wache bei Oberst von Kirchberg auf der Kirchstrasse in Klein Berlin.

Frühstück beim Schützenkönig.

Alle Offiziere des Bataillons werden am Tage der Schlacht um den Hemeringer Berg vom König zum Frühstück eingeladen, damit sie motiviert und gekräftigt in die Schlacht ziehen. Die Fotos zeigen einige Impressionen.

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Der Marsch durch Klein Berlin

Bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze wurde am Sonntag um 13 Uhr bei General Kantholz angetreten, um dann nach dem Marsch durch Klein Berlin die große Schlacht zu schlagen. Die anschließenden Fotos zeigen das Bataillon beim Marsch durch das Dorf.

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Die Schlacht um den Hemeringer Berg und der anschließende Parademarsch.

Die Schlacht um den Hemeringer Berg wurde vor vielen Zuschauern zur Hitzeschlacht. Wieder einmal gelang es den königsfeindlichen Truppen nicht, die königstreuen Kompanien zu besiegen. Es mag daran gelegen haben, dass Oberst von Kirchberg als ehemaliger Räuber einiges von den Plänen des Gegners erfahren hatte. So bleibt den Räubern und ihren Mitstreitern nur die Hoffnung auf die nächste, in vier Jahren stattfindende Schlacht.

Der anschließende Parademarsch in Zügen und in Kompaniefront sowie die Parade der berittenen Einheiten waren wie immer großartig und wurden mit viel Applaus bedacht. Die Leistung der Akteure war in Anbetracht der großen Hitze umso höher einzustufen. Die Zipöre mit hohen Lederstiefeln, Lederschürze, schwarzem Tschakko und langem Bart, waren nicht zu beneiden. Aber alle haben ihr bestes gegeben und das Fest zu einem vollen Erfolg werden lassen.

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Die Schlacht ist geschlagen. Vielen Dank allen Zuschauern die sich die Mühe gemacht haben nach Klein Berlin zu kommen, und dem großen Spektakel zuzuschauen. Wir freuen uns auf 2010 und hoffen, Sie dann alle wieder begrüßen zu dürfen.