“Ein Event jagt das Andere”

wie der Spieß der Zipöre Stabsfeldwebel Vis-á-Vis zu sagen pflegt.

Gerade erst wurde die sehr schöne Winterwanderung durchgeführt, und jetzt ging es schon wieder in ein Manöverwochenende nach Willingen. Mit 12 Männeren wurde die beschwerliche Reise angetreteten. Trotz aller unterwegs und am Manöverort lauernden Gefahren sind alle wohlbehalten wieder in Klein Berlin angekommen. In Willingen waren dieses Mal lediglich zwei Ausfälle zu verzeichnen, die aber vom Rest der Truppe kompensiert werden konnten, so dass das Manöver trotz der Ausfälle als Erfolg verbucht werden kann.

 Eine Wiederholung ist nach der Auswertung des vom Kompanieführer nach Manöverende angeordneten Laktat Testes, aber unbedingt nötig. Die Kondition hat zwar zugenommen, ist aber immer noch nicht bei 100%. So wurde beschlossen, noch in diesem Jahr ein weiteres Manöverwochenende zu planen. Voraussichtlich wird es Anfang November stattfinden.

S.M. Frank I. ließ es sich nicht nehmen, die Zipöre persönlich am Bahnhof in Hameln zu verabschieden. Er betonte, dass er gerne mitgefahren wäre, aber aus beruflichen Gründen leider nicht dabei sein könne.

Vielleicht das nächste Mal, Majestät. Die Zipöre würden sich sehr darüber freuen. Ausserdem könnte S.M. dann die Leistungsfähigkeit seiner Zipöre selbst beurteilen.

Hinten: Aqua, Drive me Home, Brecke, Löter II, Monaco Franze, Klinker, Mattlack, Bäcker

Vorne: Havanna, Marketender, Ex Majestät Friedrich-Wilhelm I., Visa-á-Vis, Seine Majestät Frank I.

Bedanken möchten sich die Zipöre beim Königshaus für die großzügige Unterstützung der Reise.

Wie immer ging es am Bahnhof in Hameln los. Als Gast wurden die Zipöre wieder von Ex Majstät Friedrich Wilhelm I. begleitet. Traditionell sorgte der Schlachtermeister und Inhaber der Landschlachterei Lange in Hemeringen, für die Verpflegung. Warme Frikadellen - sogenannte Öfterlinge, weil man öfter in die Tüte langen kann - und Schnitzel sorgten für eine ausreichende Grundlage um die Anstrengungen des Tages überstehen zu können.

Aber auch Marketender hatte wieder eine große Tüte mit belegten Brötchen dabei, wie immer frisch vom Wochenmarkt.

Als besonderer Gast war dieses Mal Oberstabsfeldwebel Brecke mit auf Reisen. Er hatte von der 1. Kompanie eine Willingen Flatrate zu seinem 70-sten Geburtstag bekommen. Wie immer war auf ihn in jeder Beziehung Verlass. Er zeigte wieder einmal den jungen Kameraden, wo es lang geht.

Die mitgereisten Zipöre bedanken sich bei ihm für das Fass Bier welches er in Willingen ausgegeben hat, sowie bei Marketender und Ex Majestät für die Verpflegung und bei Monaco Franze und Löter II für die zwei Fässer Reise-Bier.

Ein Hoch auf die Bahn. Sie hatte eigens für die Zipöre einen Wegweiser aufgehängt der diesen den Weg nach Willingen zeigen sollte.

Es ging wieder einmal früh los, aber der frühe Vogel fängt den Wurm und eine Reise ist immer beschwerlich.

Umsteigen in Altenbeken.

Langsam steigt die Stimmung. Das Sauerland kommt näher.

In Warburg auf dem Bahnhof hat man lange Aufenthalt und kann diverse “Geschäfte” erldigen

Abfahrt zum Nabel des Universums - Brilon Wald.

Die Bahn kennt ihre Gäste. Für nicht so kampferprobte Recken wie die Hemeringer Zipöre, hat sie eigens Schilder installiert, die davor warnen betrunken über die Schienen zu torkeln.

Die Bahn nach Willingen

Ex Majestät Friedrich-Wilhelm I. zeigt dem Lokführer den Weg.

Das Bier ist raus

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Anfahrt nach Willingen ein Spaß der ganz besonderen Art ist. Es wurde gelacht, Erinnerungen ausgetauscht und man sang das Kampflied in Konkurrenz zu anderen Zugreisenden die ebenfalls nach Willingen wollten. Es wurde zwar Alkohol getrunken, dieses war aber absolut nicht ursächlich für die Bombenstimmung die sich während der Reise einstellte.

Es wird behauptet, dass man schöne Ereignisse selten wiederholen kann. Der Webmaster behauptet das Gegenteil. Bei jeder der fünf durchgeführten Fahrten nach Willingen, war die Stimmung ähnlich gut und er ist sich sicher, dass sich dieses auch bei folgenden Reisen nicht ändert.

In Willingen angekommen wurde nach dem Einchecken im Hotel eine kleine Gondelfahrt auf den Hausberg unternommen. In der gemütlichen Hütte auf dem Berg wurde die heile Ankunft der Reisegruppe gefeiert.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel und einem Zug durch die Gaststätten des Ortes, war die Nacht dann wegen der Zeitumstellung auf die Sommerzeit nicht mehr so lang.

Nach dem opulenten Frühstück wurde der tarditionell Frühschoppen im Hotel eingenommen.

Der Deckel beweist, dass die Zipöre das Reha-Angebot des dem Hotel gegenüber befindlichen Geschäftes nicht wahrnehmen mussten.

Wegen Zeitmangels konnte bei dieser Reise ein Kirchenbesuch leider nicht realisiert werden.

Schade - Brecke hatte versprochen, dass Zipörenlied von der Kanzel zu singen.

Die Rückreise verlief ähnlich harmonisch wie die Anreise. Der Abschluss im Sportheim in Klein Berlin dauerte für einige Kameraden noch bis in die Abendstunden.

Gut Axt!

Das Ende der Marschverpflegung?

Keinesfalls! Die Erfahrung der vergangenen vier Reisen hat die Zipöre gelehrt, immer ein Döschen Bier in Reserve zu haben.

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Winterwanderung 2011

Am Sonnabend, dem 26.März haben die Zipöre die alte Tradition eine Winterwanderung zu machen, wieder aufleben lassen. Die drei Organisatoren Mattlack, Monaco Franze und Löter II haben sich alle Mühe gegeben, die Wanderung zu einem Erfolg werden zu lassen. Und das hat sich gelohnt - es ist ihnen hervorragend gelungen.

Dafür vielen Dank und ein Gut Axt.

Vor dem Start zur Wanderung wurde sich am Treffpunkt, bei Monaco Franze, erst einmal gestärkt, um die anstehenden Strapazen überstehen zu können. Die drei Organisatoren hatten reichlich Verpflegung für die Stärkung bereitgestellt. Danke für das Sponsering!

Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde dann die Marschroute festgelegt. Entgegen der Meinung einiger Kameraden, den kürzesten Weg ins Forellental zu nehmen, beschloss man, den Weg über den Freistaat Wahrendahl einzuschlagen. Während des Verpflegung Fassens und der Diskussionen hatte sich heimlich still und leise die Dämmerung herangeschlichen, so dass der Aufbruch schnellstens unter Mitnahme von Rucksackverpflegung erfolgen musste.

In Anbetracht der heraufziehenden Duznkelheit und des langen Weges bis ins Forellental, rüstete man sich mit Licht-Kappen aus, die verhindern sollten, dass der Weg verfehlt würde oder einer der Zipöre unterwegs verloren ginge.

So ausgerüstet wagte man sich dann in den dunklen und wilden Wald hinein.

Wider erwarten wurde die Gruppe der Winterwanderer weder von wilden Wölfen noch von anderen, im Wald hausenden Bestien angegriffen. Man erreichte den Freistaat Wahrendahl und wurde dort bereits erwartet. Claudia kredenzte den Zipören einen gut gekühlten Uso - beim Einschenken drohten die Finger an der Flasche fest zu frieren - zur Stärkung.

Weiter ging es dann zur Sommerresidenz von Vossi. Er ist bekannt für seinen herben Humor und das herbe Bier, welches er bevorzugt trinkt und anbietet. Die Zipöre bedanken sich für die Gastfreundschaft.

Angekommen in der Residenz S.M. Frank I., nämlich im Gasthaus Forellental, wurde kurz von Leutnant Aqua Organisatorisches besprochen, bevor es zum gemütlichen Teil überging. Gestärkt mit einem hervorragenden Schnitzel wurde der dann folgende Abend ein voller Erfolg bei bester Stimmung.

Gut Axt!

 

Fotografische Impressionen der Winterwanderung 2011

Unterwegs

In der Sommerresidenz

 Im Forellental

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