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Schützenfest 2018  vom 22. – 25.Juni 2018

 

Mobilmachung zum Schützenfest 2018

Am 12.Mai wurde mobil gemacht. Mehr als 400 Männer und Frauen versammelten sich auf dem Schulhof um sich vorzubereiten auf das Historische Schützenfest.

Nach den Meldungen der Kompanieführer an den Herrn Oberst von Kirchberg stellte sich heraus, dass es einige Veränderungen in der Besetzung der Offiziere und Kompanieführer gegeben hat.

Die Räuberkompanie hat wegen der unerwarteten Niederlage bei der Schlacht um den Hemeringer Berg Anno 2014, einiges verändert. So wurden dem langjährigen Festungskommandanten Otto v.d. Bruchwanne und seinem Adjutanten die Abdankung nahe gelegt. Neuer Festungskommandant wird der zum Feinde übergelaufene Major Hufschlag. Er war Adjutant des Oberst v. Kirchberg und hat Wissen und Geheimunterlagen mitgenommen. Sein Adjutant wird Leutnanat IVECO.

Bei der Kavallerie wurde Rittmeister Hobel kurzerhand durch den jungen Draufgänger Hauptfeldwebel Tiefer Fall ersetzt.

Ebenfalls abgedankt hat General Pünktlich. Als neuer General fungiert nunmehr dessen ehemaliger Adjutant Starkstrom. Auch er hat einen königstreuen zum Überlaufen bewegen können. Leutnant Pferdeflüsterer von der Artillerie der Buren hat die Seiten gewechselt um die Räuber zu stärken, damit sie endlich den Sieg bei der großen Schlacht erringen können.

Oberst von Kirchberg hat auf so viel Untreue natürlich reagiert. Als neuen Adjutanten konnte er den langjährigen Hauptmann der Schwerenot Kompanie, Hauptmann von Rodde, ein großer Stratege mit viel Erfahrung, gewinnen. Mit Leutnant Rammstein als Führer der Schützen wurde ein hervorragend geschulter Kompanieführer eingesetzt. Seine harte Formalausbildung soll die Elitetruppe fit machen für den großen Kampf. Die Buren haben sich von Hautmann Letow von Vorbeck getrennt und einen jungen Haudrauf an seine Stelle gesetzt. Leutnant Spannung wird sie in die Schlacht führen. Mit Fähnrich Raute als neuem Kompaniechef der Schwerenot Kompanie, muss ihm vor den Räubern und ihren Verbündeten nicht bange sein. Aber die Gefahr einer Niederlage ist groß.

Gut Axt!

 

Manöver  19.Mai

manöver erfolgreich - stop - parademarsch hat geklappt - stop - verblitzte augen geheilt - stop - nach-manöverfeier im 47 sehr gelungen - ende

Beförderungen Zipöre:

Bäcker zum Stabsunteroffizier; NullVier zum Hauptgefreiten.

Gut Axt!

 

Manöver  26.Mai

Beförderungen Zipöre: 

Mattlack zum Oberleutnant; Blätterteig zum Stabsunteroffizier; Kaschube zum Stabsunteroffizier; Winkel zum Fahnenjunker; Tropfnass zum Obergefreiten

Nicht direkt die Kompanie betreffend aber doch sehr erfreulich! Carola, die bezaubernde Frau unseres Fahnenjunkers Winkel, wurde zur Königlichen Hofschneiderin ernannt. Die Zipöre gratulieren mit einem Gut Axt!

Mehrere Neuerungen musste der Herr Oberst zur Kenntnis nehmen. So wurden ihm Stärkemeldungen per Smartphone übermittelt, weil er sich beim letzten Manöverabend über nuschlige Meldungen beschwert hatte.

S.M. Gerwin I. wurde mittels einer Sänfte von seinen Zipören zur Abnahme der Parade gebracht. Eine Woche vorher war er ohne Wachen und völlig allein auf dem Weg zum Manöver. Der zufällig vorbeikommende Hptm. v. Ettelsberg konnte gerade noch eine Entführung durch feindliche Guerillas verhindern. Daraufhin wurde beschlossen S.M. nicht mehr unbewacht zu lassen. Er darf sich in Zukunft des Geleits der Zipöre erfreuen, um sicher an seine Ziele zu kommen.

Das Manöver verlief plangemäß. Der Parademarsch in Zügen und Kompaniefront wurde geübt und verlief gut. mOberst v. Kirchberg war einigermaßen zufrieden.

Die Nachmanöver Feier der Zipöre fand in der Unterkunft von OstFw Brecke satt. Hervorragende Verpflegung lieferte der Königliche Schlachter. Danke von der Kompanie an alle Beteiligten.

Zu später Stunde führte Dr. Zaster mit seinen Krankenschwestern einen Gesundheits-Check durch. Alle Zipöre wurden als kampftauglich eingestuft. Als Dank für die hervorragenden Analysen durften sich zwei der Krankenschwestern einer speziellen Behandlung unterziehen. Ihnen wurde in einem patentierten Verfahren ein Zipörenkopf tätowiert.

Gut Axt

 

Werbefahrt  27.Mai

Die diesjährige Werbefahrt verlief nicht wie gewohnt. Wegen Nichtbeachtung der Hemeringer Schützenfest Termine durch unseren Bürgermeister Harald Krüger, konnte Lachem nicht angesteuert werden und droht nunmehr in Räuberhand zu fallen. “Es ist Ihre Schuld wenn das passiert Herr Bürgermeister”, wurde diesem von Oberst v. Kirchberg entgegen geschleudert. Danach wurden ihm vor den versammelten, geladenen Gästen des Neujahrsempfangs vom Herrn Oberst gehörig die Leviten gelesen wegen diverser Terminüberschneidungen. Er hat versprochen, in vier Jahren rechtzeitig in Hemeringen nachzufragen.

Danach ging es über Haverbeck, Halvestorf und Herkendorf nach Dehmkerbrock. Überall war die Aufnahme freundlich und die Verpflegung hervorragend. Der Abschluss der Unternehmung fand im Gestüt von Leutnant Hufschlag in Dehmkerbrock, statt. Er war hervorragend organisiert und die ca. 150 Teilnehmer sowie das Königshaus und Oberst v. Kirchberg waren mit dem Erfolg des Unternehmens vollauf zufrieden.

Gut Axt!

 

Manöver 02.Juni

Beförderungen Zipöre:

Vis-á-Vis zum Oberstabsfeldwebel; Marketender alias Pegasus zum Feldwebel; Löter II zum Unteroffizier

Eine weitere sehr wichtige Beförderung wurde vom Herrn Oberst bei den Bummsköppen vorgenommen. Wegen diverser Rücktritte, Ausfällen wegen Krankheiten usw. war die Stammbesatzung der Dicken Berta auf vier Artilleristen geschrumpft und es war überhaupt nicht klar, ob es zum Schützenfest eine kampffähige Artillerie geben würde. Mit allergrößtem persönlichen Einsatz haben die vier verbliebenen Kameraden es geschafft, dass dieser traditionell überaus wichtige Truppenteil nun doch zum Einsatz kommt. Da sie keinen Offizier mehr in ihren Reihen hatten, beförderte der Herr Oberst v. Kirchberg den Artilleristen Hörnchen zum Leutnant. Die Zipöre gratulieren Leutnant Hörnchen mit einem Gut Axt!

Stabsfeldwebel Vis-á-Vis hat durch seine immer sehr gute Arbeit, seine absolute Zuverlässigkeit und nicht zuletzt durch seine Organisationen der jährlichen Trainigslager einen hervorragenden Eindruck bei S.M. Gerwin I hinterlassen. Auf Grund dieser Leistungen wurde er, obwohl er kein Offizier ist, vom Oberst vor dem gesamten Bataillon zum Oberstabsfeldwebel befördert. Die Zipöre hoffen, dass er weiterhin auf so hohem Niveau tätig bleibt und gratulieren (wurde bereits mehrfach lautstark gemacht) mit Gut Axt!

Wieder einmal wurde der Abschluss des Manövers im 47 gemacht und es war wieder eine super Party dank der Brass Band Rot Weiß. Sie haben die Teile des Bataillons, die dort einquartiert waren, bestens unterhalten. Der Gerstensaft floss in Strömen, die Stimmung war hervorragend und es wurde gefeiert bis zum Morgengrauen.

Leider wurden in der Nacht im Dorf wieder Schäden von einigen unverbesserlichen angerichtet. Es ist absolut unverständlich wie man nach so schönen Feiern seine irgendwo versteckten Agressionen so rauslassen kann, dass Unbeteiligte oder auch der Allgemeinheit gehörende Gegenstände geschädigt werden.

Degradieren und aus dem Bataillon rausschmeißen ist hier wohl die einzig gangbare Lösung.

Gut Axt!

 

Besuch im Kindergarten und der Grundschule in Hemeringen am 05.06.

Eine Abordnung des Schützenbataillons bestehend aus S.M.Gerwin I. sowie Zipören, Schützen, Räubern und Kavallerie unter der Leitung von Oberst v. Kirchberg besuchte im Vorfeld des Schützenfestes den Kindergarten und die Grundschule in Hemeringen. Die Kindergartenkinder empfingen die Abordnung mit dem Schützenlied und dem Räuberlied. Die Betreuerinnen hatten ganze Arbeit geleistet. Zahlreiche Fragen wurden an die Abordnung gerichtet und alle wurden beantwortet. Am Schluß verabredete man sich dann zum Umzug am Montag des Schützenfestes.

Die Grundschulkinder waren ebenfalls ausgesprochen wissbegierig. Man hatte das Gefühl, dass sie es gar nicht erwarten können, selbst aktiv am Schützenfest teilzunehmen. Das wird aber wohl noch einige Jahre warten müssen.

Ausgesprochen neugierig waren sie wie der Frauenraub der Zipöre vonstatten geht. Nachdem man das geklärt hatte wurde von einem der Zwerge die Drohung ausgesprochen, dass, wenn man seine Mama nicht in Frieden lassen würde, er ganz besonders auf sie aufpassen würde und den Frauen raubenden Männern in die Ei.. treten würde. Die Zipöre sind gespannt was passiert und auf alles vorbereitet.

Danke an den Kindergarten und die Schule, dass wir uns präsentieren durften.

Gut Axt!

 

Fahnenweihe bei S.M. Gerwin I. am 08.Juni

Unter Führung des Bataillonskommandeurs sind Abordnungen aller Kompanien angetreten um die Königsfahne zu weihen und anschließend zu hissen. In einer feierlichen Zeremonie Hat HptFw. Himmelskutscher, der im zivilen Beruf Pastor ist, die Fahne geweiht. Nach der Weihe wurde sie zu den Klängen des Präsentiermarsches gehisst. Die sehr schöne Fahne wurde von der Königlichen Hofschneiderin Carola Hühne genäht. S.M. bedankte sich bei ihr für die hervorragende Arbeit.

Zur Überraschung Ihrer Lieblichkeit Katja überreichte die Pfennigkompanie ihrer Pfennigkönigin ebenfalls eine Fahne. Auch diese wurde gehisst.

Bei hochsommerlichem Wetter wurde vom Königshaus im Anschluß an die Fahnenweihe gekühltes und gegrilltes gereicht.

Gut Axt!

 

Manöver 09.Juni

Beförderungen Zipöre:

Havanna zum Oberleutnant

Bevor die Formalausbildung richtig losging brach über die Knüppelgarde ein Donnerwetter des Bataillonskommandeurs herein. Angesichts der Vorkommnisse beim letzten Manöverabend wurden die jungen Wilden zusammengestaucht. Der Oberst rief ihnen noch einmal ganz deutlich in Erinnerung, dass der Kompanie für das Schützenfest die Auflösung droht wenn weiterhin im Dorf Dinge passieren die mit dem Schützenfest nichts zu tun haben.

Nach der Formalausbildung wurde der Parademarsch in Zügen und Kompaniefront geübt. Langsam zeigt sich auch hier, dass beständiges trainieren Erfolge bringt. Auch die regelmäßigen Manöver und Trainingseinheiten der Zipöre im Sauerland zahlen sich jetzt aus. Gerwin I. war mit dem Ergebnis zufrieden und befahl angesichts der großen Hitze ein leichteres Manöver und danach den Abmarsch Richtung Freistaat Wahrendahl.

Im Freistaat Wahrendahl, in der HALLE 26, wurde zur Musik der Bataillonskapellen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Die Zipöre bedanken sich bei der Räuberkapelle Forellentaler Blasmusik für die hervorragende Interprätation des Zipörenliedes.

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Alles in Allem ein gut gelungenes Manöver mit einem hervorragenden Ausklang.

Gut Axt!

 

RÄUBERHÖHLE

Die Älteren erinnern sich noch gut an die „Räuberhöhle“ im Dorfkrug. Christa und Harald Stenvers (Oberräuber Pony) waren das Wirtsehepaar. Der von der Gastwirtschaft abgeteilte Clubraum wurde zu Zeiten des Schützenfestes umfunktioniert. Hier hielt sich nach jedem Übungsabend (und oft auch zwischendurch) die Räuberkompanie auf. Die Räuberhöhle war legendär und es wird ihr heute noch nachgetrauert.

Doro, Eckard und Harald Stenvers lassen die alten Zeiten wieder auferstehen. Im ehemaligen Lebensmittelgeschäft haben sie alle Artefakte die noch aus der Zeit der Räuberhöhle vorhanden sind, ausgestellt. Darunter eine Lebensgroße Räuberpuppe, die Räuberbraut, eine Kanone und nicht zuletzt Bilder mit Schützenfest Motiven die „Fissi“ Suhr zu der Zeit gemalt hat.

Wer durch Klein Berlin geht, sollte auf jeden Fall einen Blick durch das große Schaufenster werfen. Es lohnt sich außerordentlich.

Gut Axt!

 

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Manöver 16. Juni

Beförderungen und Kampfnamen Zipöre:

Klinker zum Oberfeldwebel

Steffen Laicht zum Zipör Windfang

Zur Lagebesprechung hat sich die 1. Kompanie im Kompaniegefechtsstand bei Löter II getroffen. Um nicht ausgelaugt und hungrig in das Manöver gehen zu müssen wurden die Zipöre von „Mutti“ Annemie ganz hervorragend bewirtet und regelrecht aufgepäppelt. Das Buffet ließ keine Wünsche offen. Dafür haben sie sich natürlich mit dem traditionellen „Gut Axt“ bedankt.

Zum Antreten auf der Gefechtswiese wurden sie dieses Mal von ihren Nachwuchskräften begleitet. Acht kleine Zipörinnen und Zipöre sind bestens aus gerüstet mit Äxten und Kleidung zum Apell angetreten und haben den Herrn Oberst, den Stab und S.M. Gerwin I. mit militärischem Gruß die Ehre erwiesen. Die 1. Kompanie muss um Ihre Zukunft bezgl. Nachwuchs nicht fürchten.

Auf der Manöverwiese wurde der Kampf trainiert. Bei der Übung war festzustellen, dass die neuen Befehlshaber der Räuber ihren Aufgaben noch nicht gewachsen sind. Es war so schlimm, dass der Festungskommandant d. R. Otto v. d. Bruchwanne kurzfristig das Kommando übernehmen musste. So wird das nichts mit dem Sieg am Sonntag bei der Schlacht um den Hemeringer Berg.

Der Parademarsch klappte gut obwohl bei einigen Teilnehmern das Wort „Tuchfühlung“ beim Marschieren nicht angekommen zu sein scheint.

Die Manöver Nachfeier wurde durch die Brass Band wieder zu einer Party bis in den Morgen. Besonders zu erwähnen ist noch das Lied welches Horst für S.M. Gerwin I. getextet hat und dann auch vorgetragen hat. Es hat Beifallsstürme ausgelöst.

Gut Axt!

 

Manöver 20. Juni

Beförderungen, Kampfnamen und Orden Zipöre:

Tacker zum Unteroffizier, Monaco Franze zum Oberfeldwebel, Windfang und Kojak zu Gefreiten

Ingo Schulte zum Zipör Kojak

OL Mattlack Königsorden v. S.M. Gerwin I.

Das Bataillon ist angetreten in Höhe Forellental um durch Wahrendahl zu marschieren und den Alpenjägern die Stärke der Königstreuen zu demonstrieren. Das erste Mal während der Manöver präsentierten sich der Herr Oberst und der Stab hoch zu Ross. Dabei zeigte sich, dass nicht alle Pferde dahin gingen wie ihre Reiter es geplant hatten. Hier heißt es noch üben, üben,...

Nach erfolgtem Manöver wurde in Halle 26 eingerückt. Wie selbstverständlich hat Familie Rüters diese, wie seit langen Jahren üblich, zur Verfügung gestellt. Dafür kann man Familie Rüters gar nicht genug danken.

Nach einer Ordensverleihung an verdiente Kämpfer aus allen Truppenteile durch S.M. Gerwin I nahm die Manöver Nachfeier den üblichen positiven Verlauf. Beide Kapellen gaben ihr Bestes und sorgten dafür, dass wieder eine ordentliche Party stattfand. Die letzen Zipöre waren um 04:58 Uhr noch 500 m von ihrer Heimstatt entfernt und sie waren natürlich auch die, welche  in Halle 26 den Saal gefegt hatten.

Gut Axt!

 

Schützenfest 2018

Es war wieder einmal ein super Schützenfest. Die Manöverabende waren durchweg gelungen und die Partys nach den Manövern absolute Spitze. Unabhängig von der Kompaniezugehörigkeit hatten alle „Klein Berliner“ einen Riesenspaß. S.M. Gerwin I. und Königin Katja erwiesen sich als hervorragendes Königspaar. Sie waren auf allen Feiern zu finden und haben sich ausgesprochen großzügig gezeigt. Es hat Spaß gemacht mit ihnen das Historische Schützenfest zu feiern.

An anderer Stelle wurde bereits über die Manöverabende und das Geschehen dort berichtet. Hier folgt jetzt ein Bericht über den Verlauf der vier Hemeringer Schützenfesttage.

Discoabend am Freitag, d.22.Juni 2018

Man muss sich wohl daran gewöhnen, dass es erst um Mitternacht richtig losgeht. Das „Vorglühen“ nimmt anscheinend reichlich Zeit in Anspruch. Aber dann ging es los. Die jungen Leute strömten in das Zelt und es war zum Bersten voll. Der DJ brachte die Gäste richtig in Schwung, und so dauerte die Party bis zum Morgengrauen.

Ganz besonders zu vermerken ist, dass es keinerlei Probleme mit betrunkenen oder aggressiven Gästen gegeben hat. Nicht zuletzt ist das auch den Zipören zu verdanken, welche die Aufsicht für die Nacht übernommen hatten und mit Ihrer Präsenz jegliche bösen Absichten von vornherein unterbunden haben.

Jörg Künne und Dennis Pyzik bei Radio Aktiv am Sonnabend, d. 23. Juni 2018

Dennis Pyzik ist es gelungen Sonnabend, d. 23. Juni um 11:00 Uhr einen Termin bei Radio Aktiv zu realisieren. Er und Jörg Künne haben dort live eine Stunde lang über das Historische Schützenfest in Hemeringen berichten können. Vielen Dank an Radio Aktiv und den Moderator Jan Hampe. Jörg Künne (Oberleutnant Havanna) bedankt sich im Nachhinein für die Beförderung zum Oberstleutnant durch den Moderator. Leider handelte es sich um einen Versprecher.

Generalprobe am Sonnabend, d. 23. Juni 2018

Die Zipöre hatten sich zur Generalprobe in ihrem Kompaniegefechtsstand  bei Löter 2 getroffen. Während man geschlossen der Sendung von Radio Aktiv über das Historische Schützenfest in Hemeringen lauschte und sich lautstark über die unerwartete Beförderung von Havanna amüsierte, wurde die Kompanie von „Mutti“ Annemie ganz hervorragend bewirtet. Annemarie, die Mutter von Löter 2, sorgte wie bereits vor vier Jahren dafür, dass die 1. Kompanie gestärkt in die Generalprobe ziehen konnte.

Leider kam es beim Antreten des Bataillons auf der Wiese bei August Wolter zu einem Unfall. Major Hufschlag wurde beim Präsentieren von seinem Pferd gezwungen sich mit gezücktem Säbel vom Pferderücken zu verabschieden. Mit einer filmreifen Rolle landete er im Gras. Erfreulicher Weise hat er sich dabei nicht verletzt aber man sollte überlegen, ob nicht eine Änderung seines Kampfnamens in STUNTMAN angebracht wäre.

Das Pferd des Oberst von Kirchberg hatte diese Einlage beobachtet und entledigte sich daraufhin ebenfalls elegant und gekonnt seines Reiters. Leider hatte v. Kirchberg nicht so viel Glück wie Hufschlag. Er verletzte sich stark am Oberschenkel und musste anschließend das Bataillon als Fußgänger befehligen. Auch ein am Sonntag erfolgter, erneuter Versuch  zu reiten misslang wegen der Schwere der Verletzung. Er konnte keinen Schenkeldruck ausüben und somit auch nicht als reitender Oberst die königstreuen Truppen in die Schlacht führen. Sein Adjutant Hauptmann von Rodde übernahm mit seinem schnellen Pferd die Übermittlung der Befehle an die kämpfende Truppe.

Während der Generalprobe stellte sich heraus, dass die vielen Abdankungen nach dem Schützenfest 2014, Wirkung zeigten. So waren der Festungskommandant Maj. Hufschlag und sein Adju. Hauptmann Iveco erst nach massiver Intervention durch den Herrn Oberst bereit, die Befehlsgewalt über ihre Horden zu übernehmen. Es wäre wohl schiefgegangen hätten sie keine Unterstützung durch den ehemaligen Festungskommandanten Otto v. d. Bruchwanne erhalten. Aber um solche Missgeschicke abzustellen gibt es ja die Generalprobe.

Letztendlich klappte dann doch alles wie am Schnürchen und S.M. Gerwin I. war mit der Leistung zufrieden.

Großer Zapfenstreich am Sonnabend, d. 23. Juni 2018

Der Große Zapfenstreich ist eine feierliche, am Abend abgehaltene Militärzeremonie mit Soldaten und Militärmusik. Er ist heute das höchste militärische Zeremoniell. Früher läutete er das Ende des Tages für die Soldaten ein. Es wurde kein Bier mehr ausgeschenkt und die Soldaten begaben sich zur Nachtruhe. Seit 1813 gibt es den Großen Zapfenstreich in seiner heutigen Form.

Wer den Großen Zapfenstreich auf der Gefechtswiese am Hemeringer Berg verpasst hat, auch als Zuschauer, hat wirklich etwas versäumt. Es ist sehr feierlich wenn die Fackelträger aufziehen und die Kapellen zu spielen beginnen. Das gesamte Zeremoniell wird durch den Oberst v. Kirchberg befehligt. Nach dem Gebet folgt die Nationalhymne und spätestens jetzt ist Gänsehaut bei Teilnehmern und Zuschauern garantiert. Man kann sich wirklich nur bei allen Beteiligten für dieses wunderbare Erlebnis bedanken.

Trotz Großer Zapfenstreich wurden natürlich in Hemeringen auf dem Zelt Getränke ausgeschenkt und es gab keine Bettruhe. Im Festzelt spielte eine Band die im wahrsten Sinne des Wortes die Stimmung anheizte. Sie war absolute Spitze und traf mit ihrer Musik ganz genau den Nerv der Feiernden.  Es war wieder einmal eine mehr als gelungene Feier für die Hemeringer und ihre Gäste, die bis in den frühen Morgen gedauert hat. Manche Schützenfestteilnehmer sind direkt zu den um 7:00 Uhr aufziehenden Wachen gegangen. Sie haben kein Bett gesehen.

Wecken am Sonntag, d. 24. Juni 2018

Am Sonntagmorgen um 7:00 Uhr ist allgemeines Wecken. Die Kanonen schießen an verschiedenen Stellen des Ortes um auch alle Schläfer aus den Betten zu holen. Dann ziehen die Kapellen mit Musik durch den Ort und holen die Offiziere und Kompaniefeldwebel von ihren jeweiligen Standorten ab um gemeinsam zum Königshaus zu marschieren. Traditionell lädt der König alle Offiziere und Kompaniefeldwebel zum Frühstück ein damit sie gestärkt in die Schlacht ziehen können.

Aufzug der Wachen am Sonntag, d. 24. Juni 2018

Kompanieführer, hohe Offiziere die Generalität und der Schützenkönig werden am Sonntagmorgen bewacht. Man fürchtet Übergriffe der Feinde. Nicht selten ist es früher vorgekommen, dass ein Sattel fehlte oder sogar ein Pferd. Diese Gegenstände mussten dann mit hohen Summen ausgelöst werden. Für die Wache werden Schilderhäuschen aufgestellt und rund um die zu bewachende Person platzieren sich Posten.

Die Zipöre bewachen traditionell den Oberst und sein Hab und Gut. Leider mussten sie dieses Jahr einen Tadel vom Herrn Oberst hinnehmen. Zwei Kameraden fehlten beim Antreten. Als sie verspätet eintrafen akzeptierte der Herr Oberst letztendlich die Entschuldigung. Uffz Tacker und OGfr. Tropfnass waren verhindert weil sie noch Kaninchen füttern mussten. Die armen Tiere hatten bereits vor Hunger die Bretter des Stalles angenagt.

Die 1. Kompanie wurde hervorragend vom Herrn Oberst und seiner Familie bewirtet. Dafür bedankt sie sich mit einem Gut Axt!

Vor der Wache hatte FW Marketender alias Pegasus auf eigene Kosten einen Fotografen engagiert der ein neues Kompaniefoto von den Zipören machen sollte. Das hat hervorragend funktioniert, auch wenn die beiden Kaninchenfütterer auf dem Foto fehlen. Für den Einsatz von Marketender bedankt sich die ganze Kompanie.

Sonstige Vorfälle während der Wache gab es nicht.

Die Schlacht am Hemeringer Berg am Sonntag, d. 24. Juni 2018

Die Räuber und ihre Verbündeten haben wieder die Schlacht nicht für sich entscheiden können. Das geht jetzt schon seit 1842 so.  Dieses Mal mag es an der mangelnden Erfahrung ihrer Führung gelegen haben. Man muss aber auch die unglaubliche Stärke der Burenkompanie hervorheben. Sie haben keinen Meter gewonnenen Bodens wieder hergegeben und haben die Räuber zur Verzweiflung gebracht. Selbst häufige Kavallerieangriffe konnten sie nicht stoppen. Letztendlich mussten die Räuber und ihre Verbündeten kapitulieren und die Festung Königstein ging in Flammen auf.

Bei der anschließenden Königsparade waren die Zuschauer hellauf begeistert. Der Parademarsch in Zügen und in Kompaniefront klappte hervorragend, die Reihen waren gerade und die Füße flogen nur so im Gleichschritt nach oben. Schade, dass die Ehrendamen keinen Paradeschritt machen. Den Abschluss des Parademarsches machten die berittenen und bespannten Einheiten im Trab und Galopp. Es war wieder eine Freude zu sehen wie die schweren Kaltblüter galoppierten. Die Vorstellung ließ die Zuschauer begeistert Beifall klatschen.

S. M. Gerwin I. bedankte sich auch im Namen Ihrer Majestät Katja bei den Zuschauern für ihr Erscheinen und lud sie zum Schützenfest 2022 ein. Er war offensichtlich zufrieden und erleichtert, dass alles ohne Probleme, Unfälle und Verletzungen abgelaufen war.

Den Zipören kommt am Schützenfest Sonntag eine ganz besondere Aufgabe zu. Sie müssen für die Sicherheit der Zuschauer und Teilnehmer sorgen. Deshalb sind sie am Schützenfest Sonntag neutral. Sie machen das durch ein weißes Seidenband an ihrem Tschako kenntlich. Bereits in der Woche vor dem Fest haben sie reichlich zu tun um allen Anforderungen und Vorschriften, die Seitens der Behörden immer größer werden, gerecht zu werden. Einige Stichworte zur Tätigkeit der 1. Kompanie: Verkehrsschilder holen und nach Plan aufstellen, Absperrungen auf der Festwiese zur Sicherheit der Zuschauer und der Teilnehmer, Brücken und Übergänge durch Sperren sichern, Übergänge bauen, Aufsicht während der Schlacht, Lenkung der Zuschauer vor der Parade.

Nach dem Schützenfest muss natürlich auch wieder alles entfernt und zurück gebracht werden. Für die Transportdienste bedanken sich die Zipöre bei ihrem OStFw Brecke.

Bereits seit 12 Jahren haben die Zipöre noch eine ganz besondere Aufgabe. Sie stellen mit OL Havanna den Moderator, der die Zuschauer durch die Schlacht am Hemeringer Berg begleitet und ihnen das Geschehen erklärt. Es hat sich herausgestellt, dass es für die vielen Zuschauer und Gäste wichtig ist ihnen Informationen über das Geschehen in Klein Berlin zu geben.

Natürlich endete auch der Sonntag mit einer großen Party auf dem Festzelt.

Katerfrühstück am Montag, d. 25. Juni 2018

Das traditionelle Katerfrühstück erfuhr eine Besonderheit durch hochkarätige Gäste. Gerwin I. konnte Landrat Bartels begrüßen sowie alle Bürgermeister der Gemeinden des Landkreises Hameln Pyrmont. Bürgermeister Harald Krüger hatte Wort gehalten und die Herrschaften zum Katerfrühstück nach Hemeringen mitgebracht. Sein schlechtes Gewissen wegen der Terminierung des Bürgermeistertreffs und die Kritik des Oberst von Kirchberg an der Terminplanung hat ihn letztendlich dazu bewogen.

Geprägt wurde das Katerfrühstück durch die Ankündigung vom Rücktritt des von Oberst von Kirchberg. Nach so vielen Schlachten und Verletzungen hat er die Abdankung eingereicht. S.M. Gerwin I. hat versucht ihn umzustimmen, aber selbst minutenlanger Beifall des Bataillons hat ihn nicht dazu bewegen können. Als Dank für seinen Einsatz erhielt er von der Schützengesellschaft einen Reisegutschein. Die ehemaligen Könige überreichten ihm einen Gesundheitsgutschein damit er seine Blessuren ausheilen kann.

Die Zipöre bedanken sich an dieser Stelle für die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Selbst eine Fuhre Sägemehl konnte das gute Verhältnis zu Oberst v. Kirchberg nicht nachhaltig beeinträchtigen. Wir hoffen, dass er uns als Ehrenzipör auch in Zukunft verbunden bleibt und uns bei den Manövern im Sauerland weiterhin unterstützt.

Weitere Ehrungen erfuhren als älteste aktive Schützenfestteilnehmer Oberstabsfeldwebel Brecke von den Zipören und Hans Schär von den Räubern. Beide sind 78 Jahre alt und noch voll aktiv dabei. Brecke erhielt eine Flasche Jägermeister als Medizin und Hans Schär bekam einen Baumstamm gegen die Kälte.

Stabsunteroffizier Kaschube von der 1. Kompanie wurde wegen besonderer Verdienste mit einem Orden geehrt.

Die Schlacht um den Freistaat Wahrendahl am 25. Juni 2018

Der Freistaat hatte aufgerüstet. Eine große Sperre aus Baumstämmen versperrte den Königstreuen den Weg nach Wahrendahl hinein. Die Zipöre wurden an die Front befohlen um die Barrikade zu räumen. Sie hielten sie hielten sich nicht lange mit dem Hindernis auf und beseitigten es mit ihren scharfen Äxten. Die königstreuen Truppen konnten weiter vordringen und die Feinde trotz Kavallerieangriffen zurückdrängen. Ohne weitere Kämpfe ergaben sich die Truppen um Hptm Eiche dann der Übermacht. Es wurde für vier Jahre Frieden geschlossen und Gerwin I. ließ den unterlegenen Truppen Besitz, Waffen und ihre Ehre.

Veränderung bei den Zipören am 25. Juni 2018

In Halle 26 im Freistaat Wahrendahl wurde eine Veränderung in der Führung der Zipöre angekündigt. Kompaniefeldwebel Vis-á-Vis kündigte seine Abdankung als Kompaniefeldwebel an. Sein Nachfolger wird Oberfeldwebel Klinker. Wir wünschen ihm viel Glück und ein genauso gutes „Händchen“ wie sein Vorgänger hatte. Hierzu wird es offiziell noch eine Verlautbarung des Kompanieführers geben.

Die Zipöre bedanken sich bei OStFw Vis-á-Vis für die außerordentliche Leistung. Legendär ist seine Organisation der Manöver in Willingen. Auch mit der Kompaniekasse ist er immer außerordentlich vorsichtig umgegangen. Immer gut kassieren, zwischen den Festen vorsichtig beim Ausgeben aber beim Schützenfest klotzen. Lediglich die Anstecknadeln der Kompanie bereiteten ihm bis zur letzten Stunde des Schützenfestes Kopfzerbrechen. Aber auch dieses Problem konnte noch gelöst werden.

Vis-á-Vis bleibt natürlich aktiv in der Kompanie und steht seinem Nachfolger bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.

Zug der Zipöre durch Klein Berlin am 25. Juni 2018

Die Tradition, dass in Hemeringen von Frauen Barrikaden errichtet werden geht wahrscheinlich auf die Ereignisse in Paris im Blut-Mai 1871 zurück. Dort wurden von Frauen Barrikaden errichtet um die Regierungstruppen am Vormarsch zu hindern.

Und auch in Hemeringen konnten es einige Frauen wieder nicht lassen dem Bataillon den Durchgang durch den Ort zu verwehren. An verschiedenen Stellen hatten sie Barrikaden errichtet. Hier möchte ich einflechten, dass die Zipöre noch nie so viele liebevoll und mit Fantasie geschmückte Hindernisse beseitigen mussten. Manche waren wirklich zu schade um sie abzuräumen.

Wenn an den Barrikaden Verpflegung befestigt war haben die Zipöre meist Gnade vor Recht ergehen lassen und keine der Frauen in Gewahrsam genommen. Aber wenn nicht, waren sie konsequent und nahmen die Frauen mit um sie in ihrem Gefängnis zu maßregeln. Die widerspenstigen Damen hatten sich dieses Jahr ganz besondere Verstecke ausgesucht. Sie saßen auf Dachböden, in Kellern, in Schuppen – natürlich immer von innen verschlossen – und einige hatten sich bei Major d. R. Bummskopp im Nußbaum und in der Pappel versteckt. Geholfen hat es ihnen nicht. Sie wurden heruntergeholt und mussten mit. Letztendlich wurden ca. 60 Damen inhaftiert.

Die Stimmung im Gefängnis war ganz besonders ausgelassen. Es lag sicher mit an den 72 Flaschen Sekt und 20 Litern Bier die dort ausgeschenkt wurden, aber auch an den Kapellen. Sowohl die Brass Band wie auch die Forellentaler Blasmusik schickte Musiker in das Gefängnis. Ganz besonders bedanken möchten sich die Zipöre bei Horst, einem Saxophonspieler der Brass Band. Er hat anfangs als Solomusiker der geballten Stimmung der gefangenen Frauen widerstehen müssen. Sektselig wurde gefeiert, die Kompanielieder wurden angestimmt und bei „Seemann“ fing die Stimmung an überzukochen. Einige der Damen hatten Probleme mit dem Heimweg und einige andere mussten kurz vor der Königsproklamation mit sanfter Gewalt aus dem Gefängnis bugsiert werden. Die meisten der Damen werden sich in vier Jahren mit Freuden und ohne großen Widerstand erneut einfangen lassen.

Königsschießen am 25. Juni 2018

Punkt 18:00 Uhr trat König Gerwin I. vor die Kompanie um zu verkünden, wer neuer Schützenkönig in Hemeringen wird. Der beste Schütze hatte 30 Ring geschossen und keiner war besser. Zum zweiten Mal nacheinander stellt die Schützenkompanie den König. Den Hut des neuen Schützenkönigs errang

Jürgen I. (Wagner)

Nach den Salutschüssen aller Kanonen und der Gratulation der Kompanien mit ihren Schlachtrufen, zog das Bataillon zum Haus des neuen Königspaares. Oberfeldwebel Klinker von den Zipören brachte dann unter den Klängen der Kapellen die Königsscheibe am Haus von Dörte und Jürgen Wagner an.

Die Zipöre gratulieren dem Königspaar und wünschen ihnen in den nächsten vier Jahren  viel Glück und gutes Gelingen.

Natürlich stehen wir immer bereit, um sie wie alle ihre Vorgänger zu unterstützen, wenn sie Hilfe Rat oder Tatkraft brauchen.

Ganz besonders möchte sich die 1. Kompanie bei Ex. König Gerwin I. und der Ex Königin Katja bedanken. Es war eine ganz hervorragende Zusammenarbeit in den vier Jahren ihrer Regentschaft. Wir hoffen das Gerwin I. weiterhin an den Manövern der Zipöre teilnimmt und, dass das Ex Königshaus der 1. Kompanie weiterhin verbunden bleibt.

Auch der Montag endete mit einer großen Party auf dem Festzelt.

Gut Axt!

 

ZIPÖRE in Aktion

Die Fotos in dem 1. Fotokarussell wurden mir nachträglich von Heinz (Mecki) Mäkler zur Verfügung gestellt. Als gebürtiger Hemeringer verfolgt er natürlich alle vier Jahre das Geschehen rund um das Historische Schützenfest. Am Schützenfestmontag begleitet er immer den Zug der Zipöre durch “Klein Berlin” und fotografiert das Geschehen.

Danke für die Fotos und ein Gut Axt für Mecki.

Wenn der Webmaster noch weitere Fotos erhalten sollte, fügt er sie in dieses Fotokarussell ein.

 

Das letzte Gefecht am 29. Sept. 2018

Traditionell endet das Schützenfestjahr für alle aktiven Teilnehmermit dem Letzten Gefecht. Der neue Schützenkönig lädt das gesamte Bataillon einige Zeit nach dem Schützenfest dazu ein. In früheren Jahren hieß die Veranstaltung “Abrechnung” und es wurden einige Zahlen bekannt gegeben, z.B. wie hoch die Anzahl der Zeltbesucher war oder wie viel Eintrittskarten verkauft wurden. Darauf verzichtet man heute.

Das Bataillon war, wie von S.M. Jürgen I. befohlen, angetreten. Nach dem Vorbeimarsch begann unter den Klängen der Bataillonskapellen die Party. S.M. spendierte ein 50 L Fass Gerstensaft und wünschte dem Bataillon viel Vergnügen.

Die Zipöre begannen die Party mit einer Bierdusche. Einige Gläser des wertvollen Saftes kippten um und es startete bereits zu Beginn eine stimmungsvolle Reinigungsaktion. Die eine oder andere Jacke und Hose musste nach dem letzten Gefecht erneut in die Wäsche.

Wie immer ging die Party bis zum Morgen und es war eine sehr gute Stimmung die nicht zuletzt durch die excellente musikalische Begleitung des Festes durch die Bataillonskapellen gefördert wurde.

S.M. Jürgen I. und I.M. Dörte haben ihre erste Bewährungsprobe mit Bravour hinter sich gebracht.

Gut Axt!

 

seemann

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